Werwölfe

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Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Rassenbeschreibung

Der Werwolf ist ein Wesen natürlichen Ursprungs im Gegensatz zu einem Vampir. Er ist sterblich und kann sich fortpflanzen. Die Werwölfe selbst sind in menschlicher Gestalt kaum von anderen Menschen zu unterscheiden und die vielen Legenden, die sich um sie ranken, haben kaum Wahrheitsgehalt. Werwölfe sind keine blutrünstigen Bestien, als die sie gerne hingestellt werden und auch keine armen Geschöpfe die unter einem Fluch leiden. Sie sehen sich selbst als die Verteidiger der Sterblichen gegen Untote und Blutsauger.

Die Gabe, die Gestalt zu wechseln, wird in der Regel vererbt wie andere magische Fähigkeiten, auch wenn der Werwolf ein sehr spezieller Fall unter den Gestaltwandlern ist. Es ist eine unhaltbare Legende, dass Werwölfe nur bei Vollmond zu reißenden Tieren werden oder sich diese Gabe wie ein Virus durch einen Biss überträgt. Werwölfe sind ebenso hochmagisch begabt wie Vampire oder Dämonen und ihre Gestalt verleiht ihnen zusätzlich einige recht einzigartige Fähigkeiten. Jedoch braucht ein Werwolf, ebenso wie ein Vampir, viel Willenskraft um dem Tier in sich selbst zu widerstehen und es in Schach zu halten.

Das Leben der Werwölfe

Die Gesellschaft der Werwölfe ist weniger drastisch gegliedert als das der Vampire, und nur ein paar lockere Richtlinien existieren, die die meisten zusammenhalten. Werwölfe haben meist einen geheimen Treffpunkt an einem Ort in der Natur, wo sie sich ein wenig gehen lassen können und der Erde ihren Respekt zollen können sowie in Lunas Licht zu baden. Es gibt einige regelmäßige Treffen, aber auch diese sind sehr locker und gleichen eher einem heiteren Fest denn einer geregelten Versammlung.

Trotz allem ist das Leben eines Werwolfs in Menschengestalt immer ein Drahtseilakt. Ein Werwolf mag vielleicht wie ein Mensch aussehen oder als solcher geboren worden sein, aber die Aufgabe eines Werwolfs und seine Bestimmung machen ein friedliches Leben fast unmöglich. Werwölfe sind und bleiben die Krieger und Beschützer der Sterblichen gegen Untote, Blutsauger und böse Geister. Nur der lockeren Struktur ist es zu verdanken, dass die Vampire nicht längst ausgerottet sind.

Werwölfe sind trotz allem eigentlich keine Einzelgänger, obwohl sie gut auf sich selbst aufpassen können. Haben sie einen starken Feind vor sich, schließen sie sich meistens zu Rudeln zusammen um zu jagen. Auch gibt es einige rituelle Jagden bei denen dem natürlichen Gleichgewicht zwischen Jäger und Beute gehuldigt wird, sowie der Erde und dem Mond für ihre Gaben. Auch die Beziehung zu diversen Geistern, die wie Totems verehrt werden, wird gepflegt bei solchen Festen mit kleinen Opfergaben.

Die erste Verwandlung

Werwölfe können andere Werwölfe spüren und dies erlaubt ihnen, potentielle Werwölfe zu erkennen. Manche Werwölfe verwandeln sich Zeit ihres Lebens nicht und erfahren nie welches Potential in ihren Adern fließt. Die meisten Werwölfe spüren es, dass sie schon immer anders waren und meistens gibt ein schlimmes Erlebnis den Ausschlag zur ersten Verwandlung. Befinden sich andere Werwölfe in der Nähe, kann meist ein Blutbad verhindert werden, doch in der Regel ist dies nicht der Fall. Erwacht der frischgebackene Werwolf aus seiner Raserei, muss er mit der Schuld fertig werden, die er auf sich geladen hat. In der Regel wird er dann aufgelesen und ihm wird das Wichtigste von anderen Werwölfen beigebracht.

Die Gestaltwandlung

Werwölfe können zu jedem Zeitpunkt mit genug Willen ihre Gestalt wechseln. Sie können die Gestalt eines Menschen wählen, aber auch die eines Wolfes. In Gefahrensituationen können sie auch in ihre Kampfform wechseln, die sie Furcht erregend stark werden lässt. Ein Werwolf in Kampfform wird zu einer Mischung aus Mensch und Wolf und kann bis zu drei Meter groß und 300 Kilo schwer werden. Ein Werwolf in Kampfform ist eine tödliche Kampfmaschine, aber keineswegs in Raserei oder nicht gewahr was er tut. Er ist nach wie vor Herr seiner Sinne, was ihn nur umso gefährlicher macht.

Die Formen des Werwolfs

Menschenform

In Menschenform sind Werwölfe kaum von normalen Menschen zu unterscheiden. Sie sind allerdings kaum anfällig für Krankheiten und in der Regel kerngesund. Auch in dieser Form ist es nicht möglich Silberschmuck oder dergleichen zu tragen ohne mit den Folgen einer Silbervergiftung zu leben.

Äußerlich gesehen sind Werwölfe in Menschengestalt leicht überdurchschnittlich kräftig und groß. Ihre Gestalt wirkt meistens sehr kriegerisch und sie besitzen ein feines Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen. Auch sind ihre Sinne schärfer als die durchschnittlicher Menschen.

Wolfsform

Ein Mensch, der sich das erste Mal in einen Wolf verwandelt, wird zuerst einmal auf dem Hintern landen. Es ist eine starke Umstellung von zwei auf vier Beine und vor allem die Sinne des Wolfes unterscheiden sich in ihrer Ausprägung sehr von menschlichen Sinnen. So sieht ein Wolf nur schwarzweiß und "riecht" die Farben.

Wenn man sich aber erst einmal umgestellt hat, profitiert man von der Schnelligkeit und Wendigkeit auf vier Beinen und der hohen Ausdauer des Wolfes. Lange Strecken zurückzulegen wird zu einem Kinderspiel oder Fährten aufzunehmen und zu verfolgen. Auch das Jagen von Beute und das Überleben in der Natur sind denkbar einfach in dieser Situation oder eine schnelle und unerkannte Flucht anzutreten.

Die Kampfform

Meistens schon bei der ersten Verwandlung landet man in dieser Form und es dauert einige Zeit bis man sie willentlich erreicht. Bis man das gemeistert hat, verwandelt man sich jedesmal, wenn einen Raserei oder Panik überfällt in diese Form. Kann man sie willentlich einsetzen, so wird sie für schwere Kämpfe verwendet wie zum Beispiel gegen einen Vampir.

Die Kampfform hat unbestreitbare Vorteile, die jedoch zum Töten von Gegnern oder dem Schutz von Schwachen vorbehalten ist. In dieser Form ist man hoch und stark wie ein Troll mit messerscharfen Klauen und Zähnen, die dazu einladen den Gegner zu zerreißen. Nur die Mutigsten oder Dümmsten würden sich einem Werwolf in dieser Gestalt entgegenstellen.

Glaube und Fähigkeiten

Der Mond und die Erde

Die Werwölfe sind die Kinder der Erde und des Mondes und so beten sie zu diesen Gottheiten. Durch ihre Verbindung zum Mond gewinnen die Werwölfe einige sehr spezielle Fähigkeiten, die sie mit der Zeit meistern können. Die Mondphasen sind sehr entscheidend für die Werwölfe, auch wenn es ein Irrglaube ist, dass sie sich nur zu Vollmond verwandeln. Je nach Mondphase wächst und sinkt ihre Stärke und zu Vollmond erreichen sie die Fülle ihrer Kraft, jedoch geht auch damit einher, dass das Tier in ihnen ebenfalls stärker wird.

Die Gaben des Mondes

Werwölfe sind Wesen die sowohl aus Geist als auch aus Fleisch bestehen. Dies ermöglicht ihnen einen Blick in die Astralebene zu werfen oder auch ganz dort hin zu wechseln, wie es sonst nur Geistern möglich ist. Vor allem die Lunari sind von Luna gesegnet und mit magischen Gaben behaftet. Für sie ist es ein Leichtes, sinnesverwirrende Magien zu benutzen oder freundliche Geister zur Unterstützung zu rufen. Auch können die Werwölfe ausgezeichnet im Dunklen sehen, solange noch ein wenig Mondlicht vorhanden ist. Allen Werwölfen sind scharfe Sinne, die sich vor allem durch Wachsamkeit sowie ein überdurchschnittlich feines Gehör auszeichnen.

Die Gaben der Erde

Alle Werwölfe sind in der Lage herkömmliche Wunden verblüffend schnell zu heilen und zu regenerieren. Vor allem die Fenrir sind von der Erde gesegnet und haben eine außerordentliche Stärke und Ausdauer. Auch beherrschen die Fenrir sehr kampfspezifische Magie und auch Heilmagie. So sind sie in der Lage die Kampfmoral zu steigern oder ihre Klauen wie rasiermesserscharfe Dolche einzusetzen, die selbst Stahl durchdringen. Auch sind Werwölfe resistent gegen die meisten Krankheiten und Gifte, mit der Ausnahme von Silber.

Schwächen

Werwölfe sind zu Neumond besonders schwach, wenn Luna ihr Gesicht abgekehrt hat. Dann können sie weder ihre Gestalt verändern noch Magie wirken. Auch lassen sie an Neumond ihre Sinne im Stich und sie sind blind wie ein normaler Mensch in der Dunkelheit. Aber die gefährlichste Waffe gegen einen Werwolf ist das Silber. Schon in kleinen Mengen kann es einen Werwolf lähmen und auf Dauer vergiften, wird es nicht umgehend entfernt. Hier hilft auch die beste Heilkunst nicht mehr viel und es dauert meist sehr lange bis sich ein Werwolf von einer Silbervergiftung erholt, wenn er es denn überhaupt schafft. In größeren Mengen wirkt Silber auf der Stelle tödlich, wie das Sonnenlicht für Vampire.

Unterrassen

Fenrir

Die Fenrir sind sehr kampfstarke Werwölfe, die den Legenden des großen Fenris folgen. Ihr Leben besteht aus Kampf und sie sind die stärksten Feinde der Vampire. Die Fenrir würden jede Grenze überschreiten und sich auch selbstlos im Kampf gegen die Vampire opfern. Schwäche wird in dieser Sippe jedoch nicht geduldet und wer die Prüfungen nicht besteht, wird ausgestoßen. Auf ihre Weise sind die Fenrir sehr effizient und ihr Mut und ihr Kampfwillen berühmt und berüchtigt, nicht nur unter anderen Sippen sondern auch unter Vampiren.

Lunari

Die Lunari verehren den Mond und erforschen die Geschichte der Werwölfe. Sie sind kampfstark, aber mit den Fenrir können sie sich nicht messen. Doch den Lunari ist auch eine Gabe gegeben, nämlich die zwischen materieller und Geisterebene hin und her zu wandeln und selbst mit den Geistern von Tieren und Wesen sprechen zu können. Sie definieren sich selbst als Beschützer und Behüter. Ihre Meinung den Fenrir gegenüber ist geteilt und so reicht sie von einem leichten, fast spöttischen, Lächeln bis hin zu offener Bewunderung.


Erzfeind Vampir

Alles wichtige zum Kampf gegen Vampire kann unter der Rubrik Werwölfe vs. Vampire gefunden werden

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