Werwölfe vs. Vampire

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Inhaltsverzeichnis

Physik

Beide Rassen können auf ihre eigene Weise Wunden regenerieren, doch die Art an sich unterscheidet sich sehr stark. Haben Werwölfe eine natürliche Regenerierfähigkeit, die nicht so schnell wie magische Heilung sein mag, so ist sie jedoch allzeit Bestandteil des Werwolfs. Vampire dagegen müssen das Blut, das sie getrunken haben, für allerlei Zauber verwenden, darunter auch das regenerieren von Wunden. Das fällt unterschiedlich schwer ins Gewicht, je nachdem wie schwer verletzt der Vampir ist. Von der rein physischen Stärke sind Vampire und Werwölfe gleichwertig, wobei es sein kann, dass ein Werwolf in Kampfform durchaus leicht überlegen sein kann.

Jedoch kommt es nicht oft vor, dass sich ein Vampir mit einem Werwolf auf rein physischer Basis auseinandersetzt, da der Vampir dann mit der Zeit erliegen würde. Der Blutverlust, der für das Heilen der Wunden nötig wäre, würde den Vampir zunehmend schwächen und kampfunfähig machen. Wohingegen die natürliche Regeneration der Werwölfe, obwohl nicht so stark wie magische Heilung, weder einer Anstrengung noch eines Gedanken bedarf.

Magie

Nun wissen wir, dass Vampire mithilfe des Blutes zaubern, doch womit zaubern Werwölfe? Werwölfe beziehen ihre magische Kraft aus dem Umfeld und je natürlicher das Umfeld ist, desto stärker sind sie. Auch sind sie in der Lage Geister zu rufen, die ebenfalls magisch begabt sind. Insgesamt sind die Zauber der Werwölfe aber nicht mit Angriffsmagie zu vergleichen. Es handelt sich eher um Zauber, die Kraft verleihen oder schwere Wunden heilen oder den Geist verwirren. Die Zauber der Vampire dagegen sind eher der Kampfmagie zu zuordnen und bewegen sich im Rahmen der Schattenbeherrschung bis teilweise hin zu Elementarmagie.

Schwächen

Der unschätzbare Vorteil der Werwölfe besteht darin, dass sie zu jeder Zeit angreifen können. Diese Möglichkeit steht den Vampiren meistens nicht offen, da sie an die Nacht gebunden sind. Doch die Schwäche der Werwölfe Silber betreffend nutzen die Vampire oft meistens auch so gut es geht aus. Allerdings werden die Werwölfe, ungeachtet ihrer sehr hohen Ausdauer, irgendwann müde. Vampire dagegen brauchen keinen Schlaf und keine Atempause, solange sie genug Blut in ihnen haben. Feuer scheuen Werwölfe wie Vampire, da es den Urtrieb in ihnen entfacht und erhebliche Wunden verursachen kann.

Kampfverhalten

Wo Vampire Einzelgänger sind, jagen Werwölfe eher in kleineren Rudeln, wenn es darum geht einen bösen Feind zu besiegen. Die Werwölfe definieren alles Unnatürliche und Untote als generell böse und zögern nicht, dagegen vorzugehen. Die Vampire allerdings ergehen sich eher in ihren eigenen Intrigen und Machtspielchen und sind ein eher zerrissenes Volk, zusammengehalten nur mit Mühe und Not durch ihren König. Nur selten kommt es zu Zusammenschlüssen unter Vampiren, wenn eine drastische Lage das gemeinsame Vorgehen erfordert.

Vampire wie Werwölfe sind Jäger und vor allem die Werwölfe, die an einen Ehrenkodex gebunden sind, schrecken vor keinem Kampf zurück. Im Duell zwischen Vampir und Werwolf ist der Vampir unterlegen, wenn er nicht über einen kühlen und vor allem schnellen Verstand und mächtige Magie verfügt. Die schiere Gewalt und Schnelligkeit eines Werwolfs in Kampfgestalt, kann einen unerfahrenen Vampir schnell den Kopf und damit das Unleben kosten. Schon früh wird den meisten Vampiren beigebracht, sich stets gegen solche Angriffe zu wappnen, wenn sie alleine umherstreifen.

Mögliche Konsequenzen

Sollte einmal der eher unwahrscheinliche Fall eintreten, dass ein Vampir das Blut eines Werwolfs trinkt, hat dies gravierende Konsequenzen. Er wird unweigerlich der Raserei verfallen, was ihn physisch um einiges stärker werden lässt, allerdings ist er dann nicht mehr in der Lage willentlich Magie zu wirken oder sich zu heilen. Allerdings gibt ihm das Werwolfblut kurzzeitig die natürliche Regeneration der Werwölfe. Je nachdem wie viel Blut getrunken wird, kann der Effekt von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen dauern, in denen der Vampir wie ein Tier durch die Gegend irrt. Ebbt die Wirkung des Blutes ab, werden permanente sichtbare Zeichen dieser Untat bleiben. Dies kann sich in seltsamen Narben oder Fellbüscheln ausdrücken, aber auch in einem geistigen Knacks.

Es ist einem Vampir nicht möglich einen Werwolf „umzudrehen“. Tötet ein Vampir einen Werwolf, indem er sein ganzes Blut (samt dem Herzblut…den letzten Tropfen vor dem Herzstillstand) austrinkt, wird der Vampir unweigerlich daran sterben, weil die schiere Macht des Werwolfsblutes sein Fleisch versucht zu verwandeln. Selbst ohne diesen Effekt sind Werwölfe immun gegen Vampirismus und würden an einer Vergiftung leiden, jedoch nach kurzer Zeit wieder genesen. Im Gegensatz zu Vampiren haben Werwölfe ein sehr leistungsfähiges Abwehrsystem, bedingt durch den vitalen Kreislauf und die Blutzirkulation, die Vampire nicht haben. Nach einiger Zeit wäre alles Vampirblut wieder in Werwolfblut umgewandelt.

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